#allesdichtmachen

Bild von Tomasz Marciniak auf Pixabay
Bild von Tomasz Marciniak auf Pixabay

 

Ich vermisse Menschen, Freiheit, "normales" Leben ... Ich vermisse Freunde, gemeinsame Ausflüge, gemeinsames Essen, gemeinsame Sommerabende ... Jetzt und auch dann, wenn ich alt bin, möchte ich selbst enscheiden können, was für mich gut ist, ich möchte ein Leben in Würde, ein selbstbestimmtes Leben. Ich will nicht vereinsamt mit einer Maske im Gesicht sterben ...

Ist das Leben, was die älteren Menschen gerade führen müssen ein Leben in Würde? Für manche sind das die letzten Monate, Wochen, die sie noch auf der Erde haben ... Handeln wir aus Liebe, wenn wir die Menschen einsperren? Wollen sie das überhaupt? Hat sie überhaupt jemand gefragt? Wäre es nicht sinnvoller die zu schützen, die das auch möchten?

 

Ich will keinen auferlegten, aufgezwungenen Schutz vor Viren für mich, jetzt und auch später nicht.

Wo ist die echte Gesundheitsförderung? Hat jemand von Euch schon auf der Seite des Gesundheitsministerium Tipps für ein gesundes Leben gefunden?

Tja, ich habe gerade gesucht : Fehlanzeige. Keine Tipps, wie die Menschen sich gesund halten können, NICHTS.

 

Frische Luft (Maskenpflicht!), Bewegung (Ausgangsperre!), Soziale Kontakte (Kontaktbeschränkung!) ... AUGEN AUF, GEHIRN WIEDER AKTIVIEREN, das wäre gerade dringend notwendig.

 

Ihr Lieben, macht Euch Eure eigenen Gedanken zu der Situation in Deutschland. Ich finde, wir steuern auf eine Katastrophe zu.

Die Kolateralschaden-Opfer sind auch Opfer.

Verhönt, verzfeifelt und in die rechte Ecke (ruhig)gestellt.

Wer das nicht sehen kann, dem kann auch nichts mehr helfen.

 

Ich grüße Euch ganz herzlich, wünsche Kraft!

"Verzfeifelt ruhig, aber zweifelt nicht an den Maßnahmen der Regierung ... " - wer hat das gesagt? Antwort siehe unten.

 

#allesdichtmachen

 

Zitat von den "Machern":

"Die Aktion #allesdichtmachen hat Wellen geschlagen. Es wurde bewußt entschieden, die Videos nicht mit einem “Statement” zu flankieren, denn dann hätten alle nur über das Statement geredet. Aber das heißt nicht, dass wir nichts zu sagen hätten. Wir leugnen auch nicht Corona oder stellen in Abrede, daß von der Krankheit Gefahr ausgeht und Menschen daran sterben.

Vielmehr geht es uns um die Corona-Politik, ihre Kommunikation und den öffentlichen Diskurs, der gerade geführt wird. Wir üben Kritik mit den Mitteln von Satire und Ironie. Wenn man uns dafür auf massivste Art und Weise beschimpft und bedroht, ist das ein Zeichen, dass hier etwas ins Ungleichgewicht geraten ist.

Wir lassen uns auch nicht in eine Ecke stellen mit Rechten, Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern. Auch die AfD steht für alles, was wir ablehnen. Wenn man sich nicht traut, Selbstverständlichkeiten anzumahnen, weil man Applaus von der falschen Seite fürchtet, dann zeigt das allenfalls, daß der Diskurs in eine Schieflage geraten ist.

Nicht alle in dieser Gruppe sind Gegner eines wie auch immer gearteten Lockdowns. Einige schon. Aber darum geht es nicht. Wir behaupten auch nicht, es besser zu wissen und auch nicht, dass alle Maßnahmen falsch sind. Es geht nicht um Viren, Zahlen oder Kurven. Es geht um die Art, wie Staat und Bürger interagieren, und um die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Es geht darum, daß Kritik am Lockdown ein legitimer Standpunkt ist, der sich mit Argumenten und Fakten untermauern läßt. Es geht um den Blick auf die Schäden, die die Corona-Maßnahmen auf vielerlei Art anrichten. Es geht darum, daß Kinder und Jugendliche um einen wichtigen Teil ihres Lebens betrogen werden. Es geht darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Es geht um eine Rhetorik von „Wir” und „Gemeinsamkeit”, die schon deswegen falsch ist, weil offensichtlich nicht “wir alle” da “gemeinsam” drinstecken, sondern in sehr unterschiedlichem Maße: Die Schere von Arm und Reich geht immer weiter auf. Es geht am Ende auch um den bekannten Slogan: Leave no one behind.

Wir sind bei all jenen, die zwischen die Fronten geraten sind. Den Verängstigten, den Verunsicherten und Eingeschüchterten und jenen, die verstummt sind. Uns geht es darum, endlich offen, respektvoll und auf Augenhöhe miteinander zu reden.

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Dies ist kein offizielles Statement von sämtlichen Teilnehmer:innen der Aktion. Die Gruppe hat keinen „Kopf“ und keine gemeinsame Stimme. Das Projekt ist kollektiv entstanden, die Gruppe ist divers, die Meinungen gehen auch hier auseinander. Wir halten das aus und pflegen zivilisierten Umgang. Jeder kann in der Öffentlichkeit sprechen, jedoch immer nur für sich. Einige aus der Gruppe sind erschrocken über den Shitstorm und haben sich auf dieses Statement geeinigt. Andere ziehen es vor zu schweigen. Beides ist legitim und in Ordnung.

Übrigens: Wenn Videos von dieser Seite verschwinden, dann heißt das nicht zwingend, dass die jeweiligen Leute sich distanzieren. Es kann genausogut bedeuten, dass jemand sich einfach nicht in der Lage sieht, diesen Shitstorm auszuhalten, oder seine Familie schützen will"